Wer wir sind und was wir tun

REWORK formt die textile Kette in einen Kreislauf um.

Unsere Kollektionen werden umweltschonend aus Secondhandkleidern hergestellt, die wir auseinanderschneiden und neu zusammennähen.

Jedes Stück ist ein Einzelstück! Stoffbeschaffenheit und Muster sind stets unterschiedlich.  Jedoch ermöglicht uns das Upcycling Design Konzept im Unterschied zu Original Vintage eine Reihe von Vorteilen: Wir können unterschiedliche Schnitte und Grössen anbieten, uns dem Zeitgeist anpassen, in Kollektionen denken.

Dabei schaffen die Geheimnisse der Vergangenheit auf natürliche Weise einen Rockstar-Effekt, der einzigartig und nicht kopierbar ist. 

Wie es genau funktioniert? Der Anfang beginnt mit einem Ende. Ein Kleidungsstück landet in einer Kleidersammlung.

 

  

 Zum Beispiel: Ein simples schwarzes Sweatshirt aus den USA, von guter Qualität, aber viel zu gross, (wie fast alles, was von dort kommt). Nun beginnt unser Design Team mit der Arbeit und denkt sich etwas aus. Das Sweatshirt wird aufgeschnitten, verkleinert, am Bund gekürzt, in eine neue Silhouette genäht – und in unserem Beispiel als zusätzliches Design Element mit Bleach beträufelt, weil der Bleach Trend immer gerade irgendwo ein Comeback feiert. 

Gleichzeitig sucht unser Picking Team nach weiteren Secondhand-Sweatshirts und das Nähatelier beginnt mit der Produktion.

Schlussendlich hängen die Teile im Laden, alle ähnlich und keines gleich, alles Einzelstücke, aus unterschiedlichen Sweatshirts genäht und individuell verziert - jedoch wie bei Neukleidern in verschiedenen Grössen erhältlich und ästhetisch als Kollektion erkennbar.


Und wo immer möglich setzen wir noch einen drauf und nähen aus den unverkauften Stücken eine Kinderkollektion. «Waste is just a resource in the wrong place»! 

 

Wer wir sind

 

Das Leben ändert sich schneller, als Romina nähen kann und das will etwas heissen, wie wir gleich erfahren. Darum kann es sich bei einem Porträt unseres Teams in Bern allerhöchstens um eine Momentaufnahme handeln. Ein paar fragmentarische Gedanken, gültig nur heute, wenn überhaupt. In einer Zeit, in der niemand Zeit hat. Schon gar nicht um lange Texte zu lesen.

 

 

Romina ist unsere Wunderwaffe an der Nähmaschine. Sie näht Muster und kleine Test Produktionen in unserem Nähatelier in Bern und tut dies schneller, als wir anderen denken. Oder wie es auch schon formuliert wurde: Wäre unser Nähatelier eine Fußballmannschaft, wäre Romina die Mannschaft.

  

 

Das ist Laura, unsere Designerin. Seit vielen Jahren bei Fizzen dabei, ist sie nun bei Rework zuständig dafür, dass wir Erfolg haben. Und weil das noch nicht Herausforderung genug ist, will Laura die Produktpalette um eine Rework Kids Linie erweitern. Konsequenterweise hat sie sich gleich selbst zur Verfügung gestellt, nochmals eins zu gebären, um möglichst praxisnah designen zu können.

 

 

Miriam ist auch unsere Designerin. Sie ist vorwiegend für den Taschenworkshop in Bangkok zuständig. Jeden Monat soll sie ein paar neue Taschendesigns entwickeln. Und diese sollen besser sein als unser All-Time-Bestseller mit dem wunderlichen Namen “Gillamoor”. Das ist eine ziemliche mentale Belastung, weshalb Miriam ihre Kreativität mit exzessivem Kulturleben stimuliert. Ihr Kalenderjahr ist darauf ausgerichtet, möglichst viele Konzerte von möglichst obskuren Schweizerbands zu besuchen. Darum herum werden dann die Reisen in unsere Nähateliers in Bangkok und Indien geplant. Was wir akzeptieren müssen, denn irgendwann wird Miriam einen Bag designen, der uns alle reich und schön und glücklich macht!

  

 

Das ist Michelle und auch sie ist unsere Designerin. Michelle würde als grosse Zukunftshoffnung in der Altkleiderupcyclingszene gelten, wenn es denn sowas gäbe. Zudem wohnt sie in Olten, was wir alle ziemlich cool finden, denn wir haben noch nie jemanden gekannt, der dort wohnt. Nun stellen wir uns beim Durchfahren jeweils vor, dass Michelle irgendwo da draussen im Nebel steht und uns zuwinkt - und sogleich fühlt sich die Strecke Bern/ Zürich ein wenig weniger bedrohlich an.

  

Der da heisst Kaspar und weil ich das zum Glück selber bin, steht mir das Privileg zu, mich so zu beschreiben, wie ich wirklich bin. Aber wer liest bei so viel Text so weit nach unten? Darum nur noch dies Höre mal, was passiert, wenn man diesen Text laut liest und ein Recording macht und dann die Aufnahme rückwärts abspielt? Oder klicke einfach auf diesen Link - wenn Du Dich getraust...